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Elisabeth Hering: Die Magd der Pharaonen

Unzählige Bücher, Dokumentarfilme und Webseiten befassen sich detailliert mit der einst glänzenden ägyptischen Hochkultur. Liest man Elisabeth Herings “Die Magd der Pharaonen” glaubt man, alle Informationen und Bilder, alle Emotionen und Eindrücke in einer Lebensgeschichte wiedergefunden zu haben.

Dieser kulturhistorische Roman schafft es die Brücke zwischen Bildung und Unterhaltung zu schlagen. Er gibt tiefgreifende Einblicke in ein fremdes Leben, voller Symbolik und Mystik und schafft es dennoch, die essenzielle Menschlichkeit, die unveränderbar vom Lauf der Zeit in uns wohnt zu kennzeichnen und auszudrücken.

Merit, die Protagonistin des Buches, berichtet von ihren Erlebnissen und gibt – weil sie ebenfalls eine Fremde im Land unter der Doppelkrone ist – nachvollziehbare Eindrücke an den Leser weiter. IIn ihrer Geschichte wechseln sich Trauer mit Glück und Faszination mit Furcht ab und schaffen es, eine Zeit lebendig werden zu lassen, in der neben den tiefsten Sehnsüchten auch dunkle Geheimnisse und Verbrechen gelauert haben.

Hering, Elisabeth: Die Magd der Pharaonen. 1952 Prisma-Verlag